Über den Blauen Saal

Die Entstehung des Blauen Saals

Blick vom Zuschauerraum eines sonnendurchfluteten kleinen Konzertsaals auf eine kleine Bühne mit Flügel
Blauer Saal mit Flügel

Der Münchener Bildhauer Josef Heppner, Mitglied der Künstlergruppe “Die Raben”, erwarb im Jahre 1899 von Anton Köck dessen am Isarhochufer gelegene Gastwirtschaft. Diese wurde in der Folge in “Zum Rabenwirt” umbenannt.

1903 ließ Josef Heppner dann die heutigen Isarterrassen erbauen. Im Anschluss beauftragte er das Bauunternehmen Gebrüder Rank mit der Planung und dem Bau eines besonderen Villengebäudes – der Villa Rank. Dort fanden gut 5.000 Gäste in den zahlreichen Sälen und Gasträumen Platz. Anfangs wurde der außergewöhnlich schöne Saal im Erdgeschoss als “Gastneubau” und später dann als der “Blaue Saal” bezeichnet. Und diesen Namen trägt er noch heute.

Der Rabenwirt und seine vielen Säle bildeten damals das Zentrum der Kulturszene des Münchner Südens – mit zahlreichen Studentenverbindungen, Gesangsvereinen und Kulturschaffenden. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Villa in ihrer jetzigen Größe dann nicht mehr bewirtschaftet und fiel in einen “Dornröschenschlaf”.

Nach einer Renovierung in den 80er Jahren wurden der Blaue Saal und weitere Räumlichkeiten der Villa Rank dann als Büroflächen genutzt.

Wie es 2022 begann

2022 entstand dann bei der Pächterin Sibylla Abenteuer und ihrer Tochter Chiara Abenteuer die Idee, das Kulturangebot im Münchener Süden zu erweitern und mehrere der wunderschönen Räume der Villa Rank wieder für musikinteressierte Gäste zu öffnen.